Fragen & Antworten


Kann man Öl für Dieselmotoren auch bei Benzinmotoren verwenden und umgekehrt?
Darf ich dem Motoröl Additive beimischen?
Welcher Schmierstoff eignet sich für Fahrzeuge mit Turbolader?

Wohin mit dem Altöl nach dem Ölwechsel?
Kann ich mein Öl lagern? Verschlechtert sich dadurch die Qualität?
Welche Gebindegröße und zu welchem Zweck?
Kann man beim Ölwechsel ein Motoröl mit anderer Viskosität verwenden?
In welchem Intervall sollte das Öl gewechselt werden?
Wozu ist ein Ölwechsel überhaupt nötig?
Eignen sich alle Schmierstoffe für Fahrzeuge mit Katalysator?
Welche Vorteile hat ein Mehrbereichsöl?
Welche Vorteile bieten Qualitätsöle?
Wie kann man die Leistung eines Schmierstoffs beurteilen?
Welche Funktion hat ein Schmierstoff?
Kann man Öl unbedenklich nachfüllen?
Woran kann es liegen, wenn der Öldruck abfällt?
Kann ich das Motoröl für den Pkw auch für das Motorrad verwenden?
Darf man zwei verschiedene Sorten von Öl miteinander mischen?
Kann ich für das Getriebe das gleiche Öl wie für den Motor verwenden?
Wie werde ich Kunde von TOTAL?

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* Kann man Öl für Dieselmotoren auch bei Benzinmotoren verwenden und umgekehrt?
Die Schmierstoffanforderungen eines Benzinmotors sind anders als die eines Dieselmotors. Die Einstufung der Leistungsfähigkeit von Schmierstoffen erfolgt im Testlabor entweder anhand allgemeiner oder spezieller Prüfläufe für Diesel- oder Benzinmotoren. Entsprechend den festgestellten Eigenschaften werden die Motorenöle in verschiedenen Klassifikationen und Spezifikationen, wie z. B. API und ACEA/CCMC, eingestuft. Durch diese Spezifikationen ergeben sich innerhalb einer Klasse die akzeptablen Leistungsunterschiede der verschiedenen Schmierstoffe für Benzin- oder Dieselmotoren. Dadurch entsprechen die für 4-Takt-Motoren entwickelten Schmierstoffe meist den Spezifikationen für Benzin und Diesel. Beispielsweise erfüllt ein Schmierstoff mit der Kennung API SJ/CF die Spezifikation SJ für Benzinmotoren und die Spezifikation CF für Dieselmotoren. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass es die Leistungsanforderungen beider Einsatzbereiche erfüllt. Aus diesem Grund haben wir spezielle Schmierstofflösungen entwickelt, die entweder für Benzin oder Diesel optimiert sind.
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* Darf ich dem Motoröl Additive beimischen?
Ein Benzinmotor stellt andere Anforderungen an die Eigenschaften eines Schmierstoffs als ein Dieselmotor. Die Einstufung der Leistungsfähigkeit von Schmierstoffen erfolgt im Testlabor entweder anhand allgemeiner oder spezieller Prüfläufe für Diesel- oder Benzinmotoren. Entsprechend den festgestellten Eigenschaften werden die Motorenöle in verschiedene Klassifikationen und Spezifikationen, wie z. B. API und ACEA eingestuft. Durch diese Spezifikationen ergeben sich innerhalb einer Klasse die akzeptablen Leistungsunterschiede der verschiedenen Schmierstoffe für Benzin- oder Dieselmotoren. Dadurch entsprechen die für 4-Takt-Motoren entwickelten Schmierstoffe meist den Spezifikationen für Benzin und Diesel. Beispielsweise erfüllt ein Schmierstoff mit der Kennung API SM/CF die Spezifikation SM für Benzinmotoren und die Spezifikation CF für Dieselmotoren. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass es die Leistungsanforderungen beider Einsatzbereiche erfüllt. Aus diesem Grund haben wir spezielle Schmierstofflösungen entwickelt, die entweder für Benzin oder Diesel optimiert sind.
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* Welcher Schmierstoff eignet sich für Fahrzeuge mit Turbolader?
Um eine ausreichende Schmierung und Kühlung des Turboladers zu gewährleisten, muss der Schmierstoff einige äußerst strenge Kriterien erfüllen. Der Kreislauf wird aufgrund der Nähe zum Abgas während des Betriebs sehr heiß. Der Schmierstoff muss den Kreislauf kontinuierlich schmieren, da die hohen Temperaturen ansonsten dauerhaft schädlich wären und die Temperatur binnen kürzester Zeit extrem ansteigen würde. Unter diesen Bedingungen muss der Schmierstoff besonders detergierend wirken, eine hohe Beständigkeit gegen Oxidation aufweisen und das Absetzen von Feststoffen verhindern sowie insgesamt höchste thermische Stabilität gewährleisten. Die Verwendung eines Schmierstoffs auf Basis von Synthesetechnologie ist in diesem Fall die beste Empfehlung.
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* Wohin mit dem Altöl nach dem Ölwechsel?
Im Garten versickern lassen? Das ist strengstens verboten! Altöle sind nicht biologisch abbaubar; werden sie in den Boden eingeleitet, so belastet dies die Umwelt in ganz erheblichem Maße. Heute werden über 90 % des gebrauchten Motorenöls gesammelt und aufbereitet – es geht aber noch besser. Altöl muss auch an der richtigen Stelle abgegeben werden: Die Adresse des zuständigen Entsorgungsfachbetriebs erfragen Sie bitte bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder dem Wertstoffhof für Ihre Region.
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* Kann ich mein Öl lagern? Verschlechtert sich dadurch die Qualität?
Wenn Sie Ihr Öl in ungeöffneten Kanistern frostsicher, dunkel und trocken bei einer Temperatur unter 50 °C lagern, bleiben sämtliche Qualitäten des Öls für die Dauer von 3 Jahren erhalten. Wurden die angebrochenen Behältnisse sofort nach Gebrauch „wieder verschlossen“, und es hat keine Verunreinigung durch Staub, Schmutzpartikel, Lösemittel, Wasser oder sonstige Substanzen stattgefunden, beträgt die Haltbarkeitsdauer ein Jahr.
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* Welche Gebindegröße und zu welchem Zweck?
Wenn Sie den Ölwechsel selbst durchführen, benötigen einen Kanister mit 5 Liter Öl, wobei zu beachten ist, dass das durchschnittliche Fassungsvermögen der Ölwanne 4,5 Liter beträgt. Wenn Sie lediglich bis zum nächsten Ölwechsel etwas Öl nachfüllen möchten, reicht ein 1-Liter-Kanister völlig aus. Dieser ist einfach und bequem zu handhaben und kostet weniger. Für den Fall der Fälle gibt es auch Kanister in einer praktischen Gebindegröße von 5 Litern oder 1 Liter.
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* Kann man beim Ölwechsel ein Motoröl mit anderer Viskosität verwenden?
Ja, unter Einhaltung der Vorschriften des Herstellers ist es möglich, die Viskosität zu ändern. Die Wahl der Viskosität ist abhängig von den Vorgaben des Herstellers, den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs, der Umgebung sowie den klimatischen Verhältnissen.
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* In welchem Intervall sollte das Öl gewechselt werden?
Das vom Hersteller angegebenen Intervall ist gemäß den folgenden Voraussetzungen anzupassen:
- verwendeter Schmierstoff;
- Fahrzeugnutzung (Landstraße, Stadt, Autobahn);
- thermische und mechanische Belastungen.
Das Fahrzeug keinesfalls betreiben, wenn sich der Ölstand unterhalb der Mindestmarkierung befindet. Liegt der Ölstand darunter, reicht das vorhandene Öl nicht aus, die Flüssigkeit kann schneller zirkulieren und dadurch den Verschleiß beschleunigten Verschleiß des Öls beschleunigen. Der Ölstand sollte am besten alle 1000 Kilometer sowie insbesondere vor jeder längeren Fahrt kontrolliert werden.
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* Wozu ist ein Ölwechsel überhaupt nötig?
Der Ölwechsel ist für die ordnungsgemäße Instandhaltung eines Fahrzeugs von größter Bedeutung:
- weil das Öl durch Eintrag von innen und außen Schmutzpartikel bindet (Kohlenstaub, Metallabrieb);
- weil sich die Qualität des Öls mit der Zeit vermindert: durch Verdünnung mit Wasser und Kraftstoff, den Verbrauch der im Öl enthaltenen Additive, Oxidation, Einfluss von Scherkräften.
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* Eignen sich alle Schmierstoffe für Fahrzeuge mit Katalysator?
Die Antwort ist klar und deutlich: NEIN.
Die Aufgabe des Partikelfilters besteht darin, die so genannten Rußpartikel aus den Abgasen herauszufiltern und somit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten. Die bei der Herstellung von Schmierstoffen verwendeten Additive enthalten Komponenten wie Schwefel, Sulfatasche und Phosphor, die den Partikelfilter zusetzen und verstopfen können. Bei den multifunktionalen Schmierstoffen der neuesten Generation (entsprechend den Anforderungen der Kategorie ACEA C1, C2, C3 oder C4) wird durch die Auswahl speziell entwickelter Grundöle und Additive das Anhaften dieser Abgaspartikel verhindert, und die Nachbehandlungssysteme werden funktionsfähig und störungsfrei gehalten.
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* Welche Vorteile hat ein Mehrbereichsöl?
Mehrbereichsöle sind von ihren Eigenschaften so aufgebaut, dass sich die Viskosität bei Temperaturschwankungen kaum verändert.
Ein Mehrbereichsöl bleibt dadurch bei niedrigen Temperaturen dünnflüssiger und bei hohen Temperaturen dickflüssiger als Einbereichsöle. In der Praxis wirkt sich das so aus: -Wird das Fahrzeug längere Zeit (über mehrere Stunden) nicht bewegt, setzt sich das Motorenöl am Boden der Ölwanne ab. Beim Starten des Motors dauert es dann einen kurzen Augenblick (einige Mikrosekunden), bis sich das Öl wieder verteilen kann, um alle beweglichen Teile im Motorraum des Wagens zu schmieren. Da Mehrbereichsöle bei niedrigen Temperaturen dünnflüssiger sind, erreichen sie die verschiedenen Motorteile schneller als Einbereichsöle, wodurch sich die beim Starten des Fahrzeugs auftretenden Verschleißerscheinungen verringern. -Mehrbereichsöle ermöglichen im Vergleich zu Einbereichsölen eine Kraftstoffeinsparung in der Größenordnung von 1,5 bis 3 %.
Im Gegensatz zum Einbereichsöl behält das Mehrbereichsöl eine optimale Viskosität über den gesamten Temperaturbereich und schützt so den Motor besser vor Verschleiß.
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* Welche Vorteile bieten Qualitätsöle?
Ein Qualitätsöl bietet dem Autofahrer mehrere Vorteile:
- Besseres Verhalten beim Kaltstart und geringerer Verschleiß (der Verschleiß des Motors erhöht sich bis zum Erreichen der optimalen Betriebstemperatur um etwa 20 bis 30 %);
- Längere Lebensdauer des Motors;
- Kraftstoffeinsparung durch geringere Reibung von beweglichen Teilen und verbesserte Motorleistung;
- Schutz der beweglichen Teile und verbesserte Motorleistung.
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* Wie kann ich die Leistung eines Schmierstoffs beurteilen?
Die Etiketten der einzelnen Produkte enthalten eine ganze Reihe unterschiedlicher Angaben. Sie liefern Informationen über das Leistungsvermögen des Schmierstoffs. So finden sich darauf zum Beispiel Hinweise zu den ACEA-Spezifikationen sowie die Herstellerfreigaben, die Ihnen Aufschluss darüber geben, welcher Schmierstoff sich für Ihr Fahrzeug am besten eignet.
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* Welche Funktion hat ein Schmierstoff?
Als Fahrzeugbesitzer wissen Sie wahrscheinlich, wie wichtig der Schmierstoff ist, damit der Motor alle wichtigen Funktionen zuverlässig erfüllen kann:
- Kühlung der heißen Bereiche und der beweglichen Teile im Motor;
- Reinigung und Schutz der Antriebselemente des Motors;
- Verminderung der Reibung: Die beweglichen Teile im Motor müssen bei jeder Witterung optimal geschmiert werden;
-Schutz der Innenflächen des Motors gegen Korrosion.
Die Additive leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Insbesondere die Detergentien und Dispergiermittel sind Zusatzstoffe, die den Motor vor Feuchtigkeit und Korrosion schützen.
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* Kann man Öl unbedenklich nachfüllen?
Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden, sollte der Ölstand des Motors regelmäßig überprüft werden. Durch die im Motor entstehende Hitze beim Verbrennungsvorgang werden auch geringe Anteile des Motoröls verbrannt – das ist völlig normal (ein Motor in gutem Zustand verbraucht auf 1.000 Kilometer etwa zwischen 0,2 und 0,5 Liter Öl). Grundsätzlich gilt: Ständiges Nachfüllen von frischem Motoröl genügt nicht und ersetzt keinen Ölwechsel.
Das heißt, man kann zwar zwischen den Ölwechselintervallen geringe Mengen des verbrauchten Öls wieder unbedenklich nachfüllen, ist dies allerdings zu oft erforderlich, so kann dies vielfältige Ursachen haben:
- Schmierstoff ungeeignet: zu dünnflüssig, zu flüchtig oder verschlammt;
- Fahrverhalten;
- Mechanischer Zustand des Motors;
- Klimatische Bedingungen.
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* Woran kann es liegen, wenn der Öldruck abfällt?
Während des normalen Betriebs eines Fahrzeugs spielt Öl eine wichtige Rolle bei der Abdichtung des Brennraums zum Kurbelgehäuse. Die Öldruckanzeige gibt Aufschluss über die Qualität der Abdichtung. Ursache für eine anomale Abnahme des Öldrucks kann eine Verringerung der Viskosität des Motorenöls aufgrund einer Verdünnung mit Treibstoff (Einspritzprobleme oder zu geringe Auslastung...) sein oder einfach nur das fehlende Öl im Schmiersystem (aufgrund eines Öllecks oder zu hohen Ölverbrauchs oder einer Ölströmung in Folge eines Pumpenausfalls) oder auch ein Verschleiß der mechanischen Teile.
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* Kann ich das Motorenöl für den Pkw auch für das Motorrad verwenden?
Nein. Der 4-Takt-Motor eines Motorrads hat nicht gleichen Betriebsbedingungen wie ein Auto (Drehzahl und Temperatur des Motors sind höher). Da der Schmierstoff für den Motor auch zum Schmieren des Getriebes und der Kupplung dient, werden Hochdruckadditive beigesetzt, um den Reibwert des Öls zu verbessern. Andererseits enthalten die in bei Autos verwendeten Schmierstoffe verschiedene Additive wie z. B. Detergenzien bzw. Dispergiermittel mit hohem Aschegehalt. Bei einem Motorradmotor kann dies zur Bildung von Ablagerungen an den Auslassventilen führen, und es können Verbrennungen an den Kolbenringen oder Risse am Kolben entstehen.
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* Darf man zwei verschiedene Sorten von Öl miteinander mischen?
Jeder Schmierstoff wird optimal auf die Anforderungen der internationalen Spezifikationen (API, ACEA) abgestimmt. Dennoch gibt es bei der Zusammensetzung der Schmierstoffe eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten.
Öltypen mit ähnlichen Eigenschaften können zwar problemlos gemischt werden, inwieweit sich dies auf die Gesamtleistung auswirkt, ist nicht vorhersehbar.
Alle erhältlichen Öle (mineralische oder synthetische Öle für Benzin- oder Dieselmotoren) sind grundsätzlich miteinander mischbar. Allerdings verschlechtert sich durch die Mischung die Qualität des höherwertigen der beiden Ölsorten.
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* Kann ich für das Getriebe das gleiche Öl wie für den Motor verwenden?
Die Antwort auf diese Frage hängt von der Technologie des Fahrzeugs ab. Obwohl bei bestimmten Technologien der gleiche Schmierstoff für Motor und Getriebe verwendet werden kann, ist bei Neuwagen der Einsatz jeweils unterschiedlicher Produkte erforderlich.
Es ist daher stets auf die vom Fahrzeughersteller geforderten Spezifikationen zu achten.
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Total Luxembourg S.A. liefert Schmierstoffe für verschiedene Branchen wie Industrie, Landwirtschaft, Transport, Fuhrparks, ... Jeden Tag beliefern wir unsere Kunden mit Schmierstoffen aus einem Sortiment von über 1500 Produkten. Falls Sie noch kein Kunde sind, einfach dieses Kontaktformular ausfüllen. Wir setzen uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.
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