Die Bremsen

Die Bremsen

Die Technologie

Ein perfekt aufeinander abgestimmtes System, auf das heute keiner mehr verzichten möchte: das Duo aus Scheiben und Bremsbelägen. Noch vor wenigen Jahren waren Trommelbremsen allgemeiner Stand der Technik bei den Motorrädern der Einstiegsklasse, etwa bei den 125er Leichtkrafträdern oder den Motorrollern. Mittlerweile werden auf Grund ihrer zahlreichen Vorzüge (Leichtigkeit, Dosierbarkeit, Bremskraft, Kühlung) fast ausschließlich Scheibenbremsen verbaut.

Die Materialien

Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Bremsbelägen: mit Materialien aus Sintermetall oder aus organischen Trägerverbindungen. Im Rennsport kommen auch Bremsbeläge aus Carbon zum Einsatz.
Die Forschung im Bereich der Bremstechnologien bleibt nicht stehen. Die Hersteller überraschen Jahr für Jahr mit immer spezifischeren Produkten. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Bremsbeläge für Motorroller. Die Wahl Ihrer Bremsbeläge – „organisch“ für den täglichen Gebrauch und den kleinen Geldbeutel – oder „gesintert“, wenn sportliche Eigenschaften oder eine hohe Bremswirkung für Sie im Vordergrund stehen, hängt ganz davon ab, wie Sie Ihr Motorrad nutzen möchten.

Die Bedeutung der Bremsflüssigkeit

Die Bremsflüssigkeit ist eine Hydraulikflüssigkeit, mit der die Pedalkraft beim Bremsen (Betätigung des Hebels) direkt auf den Radbremszylinder übertragen wird. Sie ist außerordentlich wichtig. Sie arbeitet unter sehr hohem Druck und sehr hohen Temperaturen.

Je nach Nutzung des Motorrads und der erforderlichen Bremskraft gibt es verschiedene Arten von Bremsflüssigkeiten, deren Verdichtungsverhältnis nach den vom amerikanischen Department of Transportation (DOT) in einer weltweit maßgebenden Norm definierten Güteklassen eingeteilt wird. Im Rennsport werden sogenannte „Stahlflexleitungen“ verwendet, das sind PTFE-Bremsschläuche, die in einer Edelstahlgewebeummantelung verlaufen und damit auf Grund ihrer deutlich höheren Druckresistenz besonders in Extremsituationen große Vorteile bieten.

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