Grundsätzliches zur Vorbereitung

Grundsätzliches zur Vorbereitung  

Sicherheit geht vor!
 
Vergewissern Sie sich aus Gründen der Sicherheit vor jeder Fahrt, ob alle wichtigen Bedienungselemente Ihres Motorrads einwandfrei funktionieren. Es gibt ein paar einfache Handgriffe, die jeder Motorradfahrer verinnerlichen sollte.
Überprüfen Sie vor Fahrantritt den technischen Zustand des Fahrzeugs: Reifen, Bremsanlage, Motor und Getriebe sollten in optimalem Zustand sein. Reifen mit Einkerbungen oder ungenügendem Druck stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Reifen

Ein zu starker oder zu geringer Druck ist mit dem bloßen Auge schwer zu erkennen – falls doch, ist nur noch ein Viertel des empfohlenen Drucks vorhanden. Die Überprüfung muss normalerweise alle zwei Wochen durchgeführt werden.

Schauen Sie nach, ob die Reifen durch ein stumpfes Objekt eingekerbt wurden oder ob sich Kratzer an den Flanken befinden. Ab und zu sollte auch das Profil überprüft werden!

Getriebe

Kardanantriebe und Treibriemen stellen im Allgemeinen kein Problem dar, Ketten hingegen müssen regelmäßig gewartet werden. Ob eine Kette schlecht gespannt oder gefluchtet ist, spürt man während der Fahrt, eine notwendige Schmierung erkennt man jedoch auf den ersten Blick. Glänzt die Kette, muss sie geschmiert werden!

Beleuchtung

Auf dem Motorrad ist Sehen und Gesehenwerden aufgrund der geringen Frontfläche noch wichtiger als beim Auto. Da Motorräder in der Regel nicht zwei Scheinwerfer haben, muss die Beleuchtungsanlage umso besser eingestellt sein. Immer mehr Motorräder sind heute mit einem Dauerlichtschalter ausgerüstet.
Je nach Modell kann der Wechsel der Glühlampe etwas mühsam sein. Es kann nicht schaden, wenn man das Wechseln der Glühlampe etwas übt. Vor allem, wenn das Licht bei Dunkelheit ausfällt, ist es wichtig, wenn jeder Handgriff sitzt.

Dass beim Motorradfahren auch tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet werden muss, sollte mittlerweile jedem bekannt sein! Moderne Motorräder haben übrigens keinen Schalter für die Abblendscheinwerfer mehr, das Licht wird automatisch mit der Zündung eingeschaltet. Es sollte daher regelmäßig überprüft werden, ob Ihre Scheinwerfer und Blinker, vorne und hinten, sowie das Bremslicht einwandfrei funktionieren. Bei einigen Motorrädern können bei Bedarf Nebelleuchten zugeschaltet werden. In den siebziger Jahren befand sich auf dem Armaturenbrett vieler japanischer Motorräder eine Kontrolllampe, die den Ausfall einer oder mehrerer Lichtquellen anzeigte. Diese Funktion gibt es heute leider nicht mehr.

Lecks

Ihr Motorrad enthält verschiedenste Flüssigkeiten: Bremsflüssigkeit, Öl im Kardanantrieb, in den Federgabeln, im Motor, im Getriebe, Kühlerschutzflüssigkeit und Benzin – da können immer mal wieder undichte Stellen auftreten. Bei einer regelmäßigen Reinigung des Motorrads sind solche Lecks nicht zu übersehen.

Steuerungen

Eine Kupplung, die sich verhärtet, ein zu geringes Spiel am Gaszug – eine Vielzahl möglicher Ursachen für Pannen oder sogar Unfälle.
Die Bowden- und Seilzüge regelmäßig zu schmieren, ist ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit. Spezielle Sprays zur Behandlung der Kabelkanäle leisten hierbei nützliche Dienste.

Pflege und Reinigung des Motorrads

Bei einem sauberen Motorrad kann man gut erkennen, wo Flüssigkeiten austreten: Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit, Motorenöl, Schmierflüssigkeit im Fahrwerk.

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