Reifenwartung

Reifenwartung

Autoreifen sind auf ihrer Flanke rundum mit technischen Angaben beschriftet, von denen einige gesetzlich vorgeschrieben sind. Zum Beispiel: Hersteller, Handelsname, Rotationsrichtung, Abmessungen und Konformität (das Kürzel „E“ steht für die Reifenzulassung in Europa; „DOT“ (Department of Transport) steht für die Reifenzulassung in den USA und Kanada).

Auf speziell für Motorräder hergestellte Reifen muss darüber hinaus die Kennzeichnung „M/C“ (für „Motorcycle“) aufgebracht sein. Ebenso weisen die Abkürzungen „TT“ (Tube Type) oder „TL“ (Tubeless) darauf hin, ob es sich um einen Reifen mit Innenschlauch oder um einen schlauchlosen Reifen handelt. Selbstverständlich dürfen nicht zugelassene Reifen nur im Rennsport verwendet werden (und auch dort nicht in allen Kategorien).

Slicks sind nicht für Kraftfahrzeuge auf öffentlichen Straßen konzipiert. Sie laufen bei viel geringerem Reifendruck und entwickeln ihr volles Potenzial erst bei hoher Betriebstemperatur (nach intensivem Gebrauch, der auf öffentlichen Straßen nicht möglich ist). Sie haften bei Nässe nicht auf der Straße und haben viel weichere Karkassen, die für das geringere Gewicht von Rennmotorrädern entwickelt wurden.

Die Aufgaben des Reifens
Ein Reifen muss mit allen Anforderungen zurechtkommen, die an ihn gestellt werden: Beschleunigen, Lenken, Bremsen. Außerdem muss er für Ihr Motorrad ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agilität und Stabilität bieten.

Ausschlaggebend für die Entwicklung optimaler Fahreigenschaften des Reifens ist seine Betriebstemperatur. Bevor Sie dem Reifen die volle Leistung abverlangen, sollten Sie ihn vor jeder Fahrt erst einmal richtig warmfahren (dies gilt umso mehr im Winter). Ein Reifen muss den richtigen Luftdruck haben. Bei falschem Druck erwärmt er sich nicht so, wie es sein muss, er verschleißt schneller (um etwa 40 %), und der Kraftstoffverbrauch nimmt zu.

Überprüfen Sie den Reifendruck mindestens alle zwei Wochen, da kein Reifen absolut dicht hält. Der Druck sollte am abgekühltem Reifen gemessen werden.

Ebenso wie andere technische Ausrüstung für das Motorrad haben sich auch die Reifen in den letzten Jahren stark verändert. Noch nie zuvor war das Produktangebot der Hersteller so umfassend (und komplex): Passende Reifen gibt es nicht nur für jede Maschine, sondern auch für jeden Einsatzzweck.

So findet man zum Beispiel für Sport-Motorräder und Motorroller den gleichen Reifen in jeweils verschiedenen Gummiqualitäten, je nachdem, ob man mehr Wert auf Lebensdauer oder auf Bodenhaftung legt. Diese große Vielfalt spiegelt sich auch im Angebot von Motorradreifen für den Geländesport wider und entspricht somit nicht nur den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Fahrer, sondern berücksichtigt auch die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Schlamm, Sand oder steiniger Untergrund).

So finden Sie bestimmt den Reifen, der für Ihre Maschine und Ihren Einsatzzweck optimiert ist.

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